Übersicht Berufsorientierung

Berufsorientierung an der Hauptschule Jöllenbeck

fett gedruckt = verpflichtendes Standardelement im neuen Übergangssystem KAoA (kein Abschluss ohne Anschluss)

Klasse

Was

Wer

Erledigt?

8

Jobpass (Portfolioinstrument)

Klassenlehrer begleitet, Rege organisiert

 

8

Bewerbung, Lebenslauf

Deu-Lehrer

 

8

Potenzialanalyse

Klassenlehrer begleitet, Rege organisiert

 

8

3 Berufsfelderkundungen

Hr Schäffer, Klassenlehrer

 

 

  1. 1.       Berufeparcours bei der Rege

Klassenlehrer begleitet

 

 

  1. 2.       Siemens Probierwerkstatt

Herr Klatt

 

 

  1. 3.       Schnupperpraktikum

Klassenlehrer

 

 

 

 

 

7/8/9

Girls und Boys Day

Fr Zöllner, Hr Schäffer

 

 

 

 

 

 

 

 

 

9

Betriebspraktikum

Klassenlehrer

 

9

Stadionschule

Klassenlehrer begleitet, Rege organisiert

 

9

BIZ-Besuch

Klassenlehrer begleitet, Frau Schaper organisiert

 

9

Praxiskurse für einzelne SuS

Stubo, Ban-Portal

 

9

Jobmesse im Carl Severing BK

Hr Schäffer, Klassenlehrer

 

9

u.U. Berufemesse vocatium

Hr Schäffer, Klassenlehrer

 

9

Elterninformationsabend

Hr Schäffer, Fr  Zöllner

 

9

Sichtungsfahrt für einzelne SuS

Hr Schäffer, Fr  Zöllner

 

9

u.U. Betriebsbesichtigungen

Klassenlehrer

 

9

Anschlussvereinbarung

Klassenleher, Hr Schäffer

 

 

 

 

 

 

 

 

 

10

Betriebspraktikum

Klassenlehrer

 

10

Azubi-Check

Frau Zöllner

 

10

Jobmesse im Carl Severing BK

Hr Schäffer, Klassenlehrer

 

10

BK-Vorstellung

Herr Schäffer

 

10

BK-Anmeldung

Herr Schäffer

 

10

Drehmaschinenkurs für einzelne SuS

Herr Klatt

 

 

 

 

 

 

 

 

 

8/9/10

Beratung

Fau Berkemer-Feldhoff (Rege)

 

8/9/10

Beratung

Frau Schaper (AfA)

 

8/9/10

Beratung

Frau Zöllner

 

8/9/10

Beratung

Herr Schäffer

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

SHK-Ausbildungsoffensive am 18. April

 

 

Wie den Nachwuchs locken?

SHK-Ausbildungsoffensive am 18. April bei Jung Pumpen in Steinhagen

 

Auf der einen Seite steht der Inhaber eines SHK-Betriebes, die Auftragsbücher sind gut gefüllt, aber genau das ist auch ein Problem: es fehlen geeignete Mitarbeiter. Auf der anderen Seite steht der unentschlossene Schulabgänger, der einen Beruf mit guten Zukunftsperspektiven und Verdienstmöglichkeiten sucht. Die Ausbildungsoffensive Jobs4Future bringt beide Seiten zusammen und bietet zusätzlich ein speziell auf SHK-Themen bezogenes Rahmenprogramm für Schüler und Handwerker.

 

Für Handwerker

Die Innungen des Sanitär-Heizung und Klima-Handwerks (SHK) Gütersloh und Rheda-Wiedenbrück laden am 18. April nach Steinhagen zur Ausbildungsoffensive Jobs4Future ein. Die Veranstaltung bietet ein spezielles Programm sowohl für die zukünftigen Arbeitnehmer als auch für deren potentielle Arbeitgeber. Vorträge wie „Mitarbeiter finden und binden - was ist arbeitsrechtlich zu beachten?“ oder „Das 1x1 bei der Bindung junger Mitarbeiter im Handwerk“ sollen Handwerksbetrieben neue Impulse geben. Außerdem steht ein moderierter Erfahrungsaustausch zur aktuellen Arbeitgebersituation im SHK Handwerk auf der Agenda. Zwischen den Vorträgen bietet sich Gelegenheit, mit interessierten Schülern ins Gespräch zu kommen.

 

Für Schüler

Zukünftige Schulabgänger aber auch Studienabbrecher können sich hier umfassend über das SHK-Berufsfeld informieren. Vorträge von Branchen-Experten informieren, wie in diesem Berufsfeld zukunftssicher und zukunftsorientiert Aufgaben um den Umweltschutz und die vernetzte Gebäudetechnik abgedeckt werden. Praktische wie auch theoretische Ausbildungsinhalte werden anschaulich präsentiert.

 

 

Einige Handwerksbetriebe stehen mit Informationsständen für ein persönliches Gespräch zur Verfügung. Dabei kann es sowohl um das Schnupper-Praktikum als auch um einen festen Ausbildungsplatz gehen. Als zusätzlicher Service für eine erfolgreiche Bewerbung wird ein Check der Bewerbungsmappen kostenfrei angeboten.

 

Wer, wann und wo?

Willkommen sind SKH-Handwerker, Schüler, Eltern, Studenten und alle SHK-Interessierten. Veranstalter sind die SHK-Innungen Gütersloh und Rheda-Wiedenbrück. Die Veranstaltung findet von 10:00 bis ca. 15:30 Uhr im FORUM, dem Jung Pumpen Schulungscenter in 33803 Steinhagen, Industriestraße 4-6 statt. Interessierte Handwerksbetriebe, die sich präsentieren möchten, können sich bis zum 31. März 2015 bei Jung Pumpen bewerben. Alle Kontaktdaten, Veranstaltungsinhalte und Termine zur Ausbildungsoffensive gibt es auf der Seite http://jobboerse.jung-pumpen.de.

 

Gewinner garantiert

Wer neben neuen Erkenntnissen, Zukunftschancen und Perspektiven auch noch eine Flutbox gewinnen möchte, der kann sein Glück versuchen. Jung Pumpen verlost unter allen Teilnehmern eine Flutbox, das Erste- Hilfe- Set bei Hochwasser, im Wert von 400 Euro.

Auf der Suche nach beruflicher Orientierung

Auf der Suche nach beruflicher Orientierung

Schüler/innen der Hauptschule Jöllenbeck besichtigen verschiedene Betriebe in Bielefeld

Am 26.03.2014 besuchten 15 Schüler/innen der neunten Klassen der Hauptschule Jöllenbeck fünf verschiedene Betriebe im Rahmen der Berufsorientierung. Die von der Werbegemeinschaft Jöllenbeck unterstützte Sichtungsfahrt stand unter dem Motto „Echte Einblicke gewinnen“.

Fünfzehn besonders interessierte Schüler/innen starteten um 9.00 Uhr in Begleitung von Herrn Aufderheide und Herrn Rotter  (Werbegemeinschaft Jöllenbeck) und der Schulsozialarbeiterin Frau Zöllner und dem Lehrer Herrn Schäffer zum ersten Betrieb – Kowert Gartenwelt. Herr Bath, der zuständig für die Auszubildenden ist, sprach über die verschiedenen Aspekte des Garten- und Landschaftsbauers, erklärte den Schüler/innen die wichtigen Kriterien für eine erfolgreiche Bewerbung und forderte die Besucher auf die nötige Leistungsbereitschaft schon während eines Praktikas zu beweisen. Weiterhin erhielten die Schüler Einblicke über verschiedene Arbeitsgebiete und lernte Beispiele für gelungene Gartengestaltung  im Schaugarten kennen.

Die nächste Station war die Tischlerei Raumwerk in Häger. Der Geschäftsführer Herr Küstermann informierte über das breite Spektrum seiner Möbeltischlerei, zeigte unterschiedliche Oberflächenmaterialien, verdeutlichte Abläufe und Arbeitsschritte in der Werkstatt und erklärte den für seine Firma üblichen Weg in die Ausbildung. Jeder Auszubildende absolviert zuvor ein 2-wöchiges Praktikum in dem er ein spezielles Werkstück erstellt. Dabei kann er sein handwerkliches Können und seine Motivation präsentieren und es kann abgeschätzt werden, wie gut der Bewerber in das Team passt. Entscheidend sei nicht das handwerkliche Können vor der Ausbildung, sondern die Bereitschaft etwas Lernen zu wollen, führte Herr Küstermann aus. Abschließend präsentiert Herr Küstermann das neue Design-Produkt „Der Dressman“ – eine Art stummer Diener modern umgesetzt.

Im nächsten Betrieb, Aufderheide GmbH, einem Installationsbetrieb aus Jöllenbeck zeigte Herr Aufderheide den Schüler/innen die breite Palette an Arbeiten die von seinem Unternehmen ausgeführt werden und motivierte die Schüler durch Engagement und freiwillige Praktika die Betriebe von sich zu überzeugen. An unterschiedlichen Bauteilen erklärte Herr Aufderheide die technische Weiterentwicklung und Veränderung der Arbeiten in handwerklichen Berufen in den letzten Jahren.

Die vorletzte Station stellte das Fensterbauunternehmen Gäsing dar. Herr Gäsing zeigte den Schüler/innen den kompletten Produktionsablauf von der Anlieferung des Holzes, über das Fräsen der Nuten, Schleifen, Lackieren, das Einfügen der Beschläge und Gläser bis zum Warenausgang. Herr Gäsing bestätigte auch, dass meist der Weg zur Ausbildung über erfolgreiche Praktika führt in denen sich die Schüler beweisen können.

Abschließend erhielten die Schüler/innen einen Einblick in die Provinzial-Geschäftsstelle in Jöllenbeck. Der Geschäftsstellenleiter Herr Rotter verdeutlicht den Schüler/innen die Bedeutung des „Ersten Eindrucks“ beim Thema Bewerbungen. Weiterhin erklärt Herr Rotter welcher Schulabschluss nötig sei und welche Schulfächer eine hohe Stellenwert für die Ausbildung zum Kaufmann für Versicherungen und Finanzen haben. Eindrucksvoll für die Schüler war es eine telefonische Schadensannahme zu simulieren und so einen weiteren Einblick in den Beruf zu erlangen.

Vollgepackt mit wichtigen Eindrücken wurden die Schüler/innen der Hauptschule Jöllenbeck von Herrn Aufderheide und Herrn Rotter um 13.30 Uhr wieder Richtung Schule entlassen.

Schule aus – Was mach` ich draus?


Zu Beginn der 10ten Klasse werden die Weichen für die berufliche Zukunft der Schüler/innen gestellt. Mit Hilfe erfahrener Berufsberater und Personalleiter ortsansässiger Firmen wurden Schüler/innen und Eltern des 9ten Jahrgangs über Möglichkeiten und Wege zum perfekten Beruf informiert.
Am 18.02.2014 ging es ab 19.00 Uhr in der Hauptschule Jöllenbeck um Hilfe bei der Orientierung auf dem Weg in die Berufswelt. Die gut besuchte Veranstaltung richtete sich in erster Linie an die Schülerinnen und Schüler aus den aktuellen 9ten Klassen.
Im Rahmen einer Podiumsdiskussion konnten die Schülerinnen und Schüler von sechs kompetenten Vertretern aus Wirtschaft und Schule erfahren, welche Wege und Möglichkeiten für sie hinsichtlich der Teilnahme am Azubicheck oder auch bei Bewerbungen um Ausbildungsplätze bestehen. Der Schulleiter der Hauptschule Jöllenbeck, Herr Sager, konnte auf dem Podium Frau Kubina, Personalreferentin der Firma Delcotex, Frau Berkemer-Feldhoff vom Jugendhaus, Beraterin für den Übergang von der Schule in den Beruf, Frau Kreutz von der Agentur für Arbeit, ebenfalls Beraterin an der Schule, Frau Zöllner, Sozialarbeiterin an der Hauptschule Jöllenbeck und zuständig für den Azubicheck, Herrn Aufderheide, selbstständiger Handwerksmeister, Ferdi Cekerek, Teilnehmer am Azubicheck sowie Herrn Schäffer, Berufswahlkoordinator an der Hauptschule Jöllenbeck, begrüßen.

Herr Schäffer erläuterte die Relevanz der Infoveranstaltung, die Bedeutung der kommenden Monate für die berufliche Orientierung und die derzeitigen Maßnahmen an der Hauptschule Jöllenbeck. Der Berufswahlkoordinator ermutigte die Schüler/innen für betriebliche Ausbildungen.
Frau Berkemer-Feldhoff vom Jugendhaus und Frau Kreutz berichtete über die Beratungen, die sie wöchentlich in der Schule durchführen würden. Sie schauen mit den Schülern in Einzelgesprächen in jede Richtung, die nach der Schule in Frage kämen. Schüler/innen müssten selbst hinter den Entscheidungen stehen, die sie für ihre Zukunft treffen, dennoch hat die Meinung der Eltern auch einen hohen Stellenwert bei der Entscheidungswahl. Die beiden Mitarbeiterinnen der verschiedenen Institutionen sind bei der Beratung gut vernetzt und sorgen für eine optimale Beratung der Schüler und Eltern.
Hervorheben wollten beide Beraterinnen, dass die Hauptschule Jöllenbeck seit Jahren eine ungewöhnlich hohe Vermittlungsquote aufweise. Viele Schüler/innen wechseln direkt von der Schule in eine betriebliche Ausbildung. In diesem Schuljahr zeichnen sich alleine schon jetzt 6 Schüler/innen ab, die im Sommer eine Ausbildung beginnen werden. Es ist davon auszugehen, dass noch weitere dazukommen werden.
Frau Zöllner und Ferdi Cekerek stellten in einem Gespräch den Azubicheck näher vor. Im 10. Jahrgang können Schülerinnen und Schüler der Hauptschule jeden Donnerstag statt in die Schule in einen Betrieb gehen, um dort zu arbeiten, sich intensiv mit der Arbeitswelt auseinander zu setzen und im Betrieb zu präsentieren. Die Schüler haben den Vorteil, dass sie den Betrieb, die dortigen Arbeitsweisen und deren Mitarbeiter bereits vor einer Ausbildung kennen lernen können, der Betrieb kann sich die Schüler/innen über einen längeren Zeitraum ansehen und entscheiden, ob eine Ausbildung in Frage kommt.
Frau Kubina griff den Faden auf und äußerte sich ebenfalls zu dem Erfolgsmodell Azubicheck. Delcotex hat dieses Jahr beispielsweise ca. 150 Bewerbungen für vier Ausbildungsstellen, da gelte es, sich von den Mitbewerbern abzuheben. Ein Schüler der Hauptschule Jöllenbeck absolviert in diesem Jahr den Azubicheck bei Delcotex und kann sich bereits über einen sicheren Ausbildungsplatz freuen. Er konnte die Personalreferentin mit den wichtigen „soft skills“, zum Beispiel Zuverlässigkeit und Pünktlichkeit, überzeugen.
Herr Aufderheide lobte den Azubicheck ebenfalls, ein Einblick in den Beruf vor der Ausbildung sei bei der Auswahl der Auszubildenden ein großer Vorteil. Er lud die Schülerinnen und Schüler dazu ein, sich insbesondere bei den Handwerksbetrieben vorzustellen und darum zu bitten, einen oder mehrere Tage mitmachen und zusehen zu dürfen. Echtes Interesse an der Arbeit und dem Beruf führe zu Zufriedenheit, dieses sei die Voraussetzung für gute Leistungen in Beruf und Schule.

Bei der sich anschließenden Fragerunde wurden noch einmal Aspekte des Azubichecks besprochen, das Interesse der Schülerinnen und Schüler war geweckt.
Ein kleiner Schritt in die Berufswelt wurde von den Schülerinnen und Schülern zurückgelegt, weitere werden für einen erfolgreichen Einstieg noch folgen müssen. Aber immerhin: Es gibt ein Ziel und der Azubicheck hilft dabei dieses Ziel im kommenden Jahr zu erreichen.

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