Denk - mal ein Monument

Kunstprojekt im Rahmen des Landesprogramm NRW Kultur und Schulen 2013/2014

 

Denk - mal ein Monument

 

Skulpturenprojekt an der Hauptschule Jöllenbeck

                                             Volkeningstraße 3  33739 Bielefeld

Künstlerische Leitung Andrea Künkele

 Zwei Gruppen von je 7 Schüler/ Schülerinnen des 8.Jahrgangs bearbeiteten mit der in Bielefeld lebenden Künstlerin Andrea Künkele das Thema  Denk-Mal ein Monument, mit bildhauerischen und malerischen Mitteln.

Die Gruppen arbeiteten jeweils eine Woche im zweiten Halbjahr zum Thema.

 

1. Wie gehe ich (Schüler/innen) mit dem Material Ytong Porenbeton um, zuerst wurden an  Mustersteinen mit Raspel, Sägen und Feilen verschiedene Formen herausgearbeitet.

 

2. Die Schüler/innen erkundeten mit der Künstlerin via Internet und zu Fuß Skulpturen in der Innenstadt Bielefelds, um Größenverhältnisse zu erfassen, aber auch um zu sehen, dass jedes Kunstwerk auf einem Sockel steht.

 

3. Anhand des Vorbildes eines Totempfahles wurden die 14 dafür vorhandenen Steine bearbeitet; es entstanden Sockel und Motivsteine.

 

4. Zum Abschluss wurden die  14 Steine von der zweiten  Gruppe bemalt.

 

5. Vier Bodenplatten 50x50cm wurden mit der Mosaiktechnik gestaltet,

Sie dienten später für die  Grundplatte, auf der die Skulptur aufgebaut werden sollte. Die Technik des Mosaiks wurde zuerst auf ihren Üb-Steinen erprobt.

 

Für die Schüler/Schülerinnen war in den Projekttagen ein Durchhaltevermögen erforderlich. An eine Sache kontinuierlich zu arbeiten, war in der Tat eine wirkliche Herausforderung für die teilnehmenden Schülerinnen und Schüler. Dieses intensive und kontinuierliche Herangehen und Arbeiten wurde in der Projektwoche von der Künstlerin vorgelebt und eingefordert. Zweifellos dienten die täglichen Erkundigungen zur Auflockerung und Entspannung bei. Schließlich konnten alle Teilnehmenden am Ende zufrieden auf ihre einzelnen Arbeitsprodukte (zurück-)blicken.

Wichtig war mir in dieser Zeit, das Wechselspiel von selbständigem Arbeiten und gruppendynamischen künstlerischen Prozessen zu ermöglichen.

 

Die Skulptur konnte leider im Außenbereich noch nicht aufgestellt werden, da die Bauarbeiten im Schulhof bislang noch nicht abgeschlossen sind.